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Neuigkeiten


RESPECT - Ideenwettbewerb

Vergabe des Siemens-Förderpreises im Rahmen eines Wettbewerbes zu Themen wie Umwelt, Ernährung, Gesellschaft, Müllvermeidung, Verkehr und mehr.
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Energetische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude

Vortragabend im Klimaladen Ansbach zur Vereinbarkeit von Denkmalschutz und energetischer Anpassung.
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Förderprogramm-Dschungel

Vortragabend im Klimaladen Ansbach zu Förderprogrammen im Bereich „Energetisches Bauen bzw. Sanieren“.
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„RESPECT“ erhält Siemens-Förderpreis 2016

Durch die Vergabe des Preises wurde das Engagement der Ansbacher Kulturreihe „RESPECT“ zu den Themen Umweltschutz und Klimawandel gewürdigt.
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Ansatz

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DAS ANSBACHER KLIMASCHUTZKONZEPT

Im Fokus eines integrierten Klimaschutzkonzepts sind diejenigen Bereiche in einer Kommune in denen Treibhausgase emittiert werden:

Energieerzeugung, Verkehr und Mobilität, Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen sowie private Haushalte und Vereine, Verbände und Organisationen. In die Erarbeitung des Klimaschutzkonzepts wurden daher die Repräsentanten dieser Bereiche und die Institutionen, die bereits jetzt aktiven Klimaschutz betreiben, miteinbezogen.

Ansbach verfolgt somit gemeinsam mit den drei Fachbüros Green City Energy, Identität & Image Coaching AG und der Energie- und Klimaagentur Weiss-Hardy einen in zweierlei Hinsicht integrierten Ansatz: zum einen werden inhaltlich unterschiedliche Bereiche behandelt und zusammengeführt und zum anderen wurden Bürgerinnen und Bürger, die Stadtverwaltung, Verbände und Organisationen an der Erarbeitung des Konzeptes beteiligt.


Die Bemühungen, die globale Erwärmung auf 2°C zu beschränken, können nur Erfolg haben, wenn an möglichst vielen Stellschrauben gedreht wird und sich alle daran beteiligen.


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Rolle der Kommune
Den Kommunen kommt beim Klimaschutz eine herausragende Rolle zu, denn in den Kommunen wird aufgrund der räumlichen Konzentration unterschiedlicher Nutzungen (Wohnen, Gewerbe und Industrie, Verkehr, Freizeit) ein großer Teil von Treibhausgasen erzeugt, die zum Klimawandel beitragen. Klimaschutz auf kommunaler Ebene ist deshalb mit hohem Handlungsdruck, aber auch mit weitreichenden Möglichkeiten verbunden. Er betrifft Bereiche wie Energieeinsparung, Energieerzeugung, Bauformen, Raum- und Siedlungsstrukturen und daraus resultierende Mobilitäts- und Transporterfordernisse.

 


Kommunen übernehmen eine vierfache Rolle beim Klimaschutz:

Sie sind

1) Verbraucher und Vorbild

2) Planer und Regulierer

3) Versorger und Anbieter

4) Berater und Promotor


Tab. 1: Die vierfache Rolle der Kommune im lokalen Klimaschutz

Kommune als
Verbraucher und Vorbild Planer und Regulierer Versorger und Anbieter Berater und Promotor
Beispiele:      

Energiemanagement in kommunalen Liegenschaften

Blockheizkraftwerke in kommunalen Gebäuden

Müllvermeidung in der kommunalen Verwaltung

Integration energetischer Standards in der Siedlungsplanung

Anschluss- und Benutzungszwang bei Wärmenetzen Verbot von CO2-reichen Brennstoffen
Energiesparendes Bauen bei kommunalen Wohnbaugesellschaften

Ausbau des ÖPNV

Mengenabhängige Müllgebühren
Fördeprogramm für energieeffiziente Altbau-Sanierung

Förderprogramme zur Umstellung auf CO2-arme Brennstoffe Energieberatung

Quelle: Kristine Kern et al. 2005: Kommunaler Klimaschutz in Deutschland – Handlungsoptionen, Entwicklung und Perspektiven. Discussion Paper SPS IV 2005-101, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, S.11

Um den Klimawandel in den Städten und Stadtregionen zu begegnen, ist die Erarbeitung einer dreigleisigen Strategie erforderlich:

  1. Entwicklung von Strategien zum Schutz (Mitigation)
  2. Erarbeitung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel (Adaptation)
  3. Abstimmung der Maßnahmen mit anderen drängenden Aufgaben der nachhaltigen Stadtentwicklung.

 

Anders als die „klassischen“ Bereiche des Umweltschutzes wie zum Beispiel die Luftreinhaltung oder der Gewässerschutz ist das Thema Klimaschutz und Klimaanpassung für Kommunen relativ neu. Notwendig sind integrierte Ansätze, die bereits weit verbreiteten Bemühungen der Kommunen zur energetischen Sanierung ihrer Liegenschaften und fallweise die Nutzung erneuerbarer Energien.


 


Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Ansbach wurde in der Zeit vom 1.4.09 bis zum 31.12.09 erstellt und im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU, Förderkennzeichen 03KS0297) vom Projektträger Jülich (PTJ) gefördert.


Externer Link zu:  http://www.klimaschutz.de/Externer Link zu:  http://www.fz-juelich.de/ptj/