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Neuigkeiten


RESPECT - Ideenwettbewerb

Vergabe des Siemens-Förderpreises im Rahmen eines Wettbewerbes zu Themen wie Umwelt, Ernährung, Gesellschaft, Müllvermeidung, Verkehr und mehr.
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Energetische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude

Vortragabend im Klimaladen Ansbach zur Vereinbarkeit von Denkmalschutz und energetischer Anpassung.
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Förderprogramm-Dschungel

Vortragabend im Klimaladen Ansbach zu Förderprogrammen im Bereich „Energetisches Bauen bzw. Sanieren“.
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„RESPECT“ erhält Siemens-Förderpreis 2016

Durch die Vergabe des Preises wurde das Engagement der Ansbacher Kulturreihe „RESPECT“ zu den Themen Umweltschutz und Klimawandel gewürdigt.
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Wärmeschutzmaßnahmen bei Altbauten

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Die Dämmung der Außenwände eines Gebäudes ist mit der Dachdämmung die effektivste Art Energie zu sparen. Hier können Sie ihren Energieverbrauch drastisch reduzieren und haben zudem noch weitere Vorteile: Vorbeugung gegen Schimmelbildung und Zugewinn an Behaglichkeit, da die Wände nicht mehr kalt abstrahlen.

 

Können wärmegedämmte Wände noch atmen?

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Gebäude durch ihre Wände atmen. Oft finden Bewohner ungedämmter Gebäude kalte und feuchte Mauerecken vor und äußern die Befürchtung, dass diese Feuchtigkeit nach der Dämmung nicht mehr nach außen wegtrocknen kann. Diese Sorge ist unbegründet, da feuchte Stellen meist erst dadurch auftreten, dass ungedämmte Wände an den Ecken (geometrische Wärmebrücken) oder an durchgehenden Balkonbetonplatten (konstruktiveWärmebrücken) besonders kalt sind (oft unter 10 °C) und die Feuchtigkeit aus der Raum-luft deshalb dort kondensiert. Verbreitet tritt an solchen feuchten Stellen Schimmel auf. Regelmäßiges Lüften kann die Gefahr zwar reduzieren, nicht aber ganz ausschließen. Bei warm eingepackten Ge-bäuden hingegen entspricht die Temperatur der Außenwand fast jener der Raumluft, selbst bei hohen Luftfeuchten bleibt das Mauerwerk trocken und schimmelfrei. Feuchtigkeit entweicht grundsätzlich nicht über die Außenwände, sondern wenn regelmäßig über Fenster oder Lüftungsanlage gelüftet wird. Die Vorstellung, dass Gebäude bei guter Dämmung „ersticken“ ist unberechtigt, weil selbst Hartschaumplatten Wasserdampf etwa so gut wie Holz diffundieren lassen und das diffusionsdichteste Bauteil das Mauerwerk selbst ist. Steigt die Feuchtigkeit einer Wand allerdings vom Boden auf oder dringt am Dach ein, muss vor der Wanddämmung unbedingt die Wand trockengelegt oder das Dach saniert werden. Bei einer Temperatur von 9,2 °C kann sich schon bei weniger als 40 % relativer Luftfeuchte und 23 °C Lufttemperatur Tauwasser abscheiden und Schimmel bilden.

 

Wofür gibt es Zuschüsse?

Gefördert werden Dämmmaßnahmen an Außenwänden, im Dachbereich sowie der Ersatz von Fenstern in Wohngebäuden (Alter des Gebäudes mindestens 25 Jahre). Vorraussetzung ist die Bereitschaft, das Gebäude möglichst umfassend im Wärmeschutz zu verbessern. Gefördert werden nur Maßnahmen, bei deren Verwirklichung kein neuer Wohnraum entsteht und auch in den nächsten fünf Jahren nicht entstehen wird.

 




FÖRDERGEGENSTAND

gefördert wird

  1. die energetisch sinnvolle Dämmung von Außenwänden. Die Außenwanddämmung muss mindestens 10 cm bei einer Wärmeleitfähigkeitsgruppe  (WLG) von 040 oder 8 cm bei einer Wärmeleitfähigkeitsgruppe von 032 betragen.
  2. der Austausch von Fenstern, sofern die neuen Fenster einen Wärmedurchgangskoeffizienten von kleiner/gleich Uw 1,1 aufweisen. Der Uw-Wert von ≤ 1,1 ist durch Bescheinigung des Herstellers nachzuweisen.
  3. eine Dachdämmung für das gesamte Dach oder in der Decke zum nicht ausgebauten Dach. Die Dämmstärke muss mindestens 200mm bei einer Wärmeleitfähgikeitsgruppe 040 oder mindestens 180mm bei einer Wärmleitfähigkeitsgruppe 035 betragen.

 

 


HÖHE DER FÖRDERUNG

Bei Erfüllung der oben genannten Kriterien werden folgende Förderungen gewährt:

  1. Außenwanddämmung: Pro m² Wand wird eine Zuwendung in Höhe von 2,50 Euro gewährt, maximal jedoch 750,- Euro.
  2. Sanierung der Fenster: Pro m² Fensterfläche (Rahmen und Sprossen werden übermessen) wird eine Zuwendung in Höhe von 25.- Euro gewährt, maximal jedoch 750.- Euro.
  3. Dachdämmung: Pro m² Dach- bzw. Deckenfläche (Sparren oder Balken werden übermessen) wird eine Zuwendung in Höhe von 4.- Euro gewährt, maximal jedoch 500.- Euro.

 

 


FÖRDERBONUS

Werden die Außenwände mit mindestens 160 mm/WLG 040 oder mit 140 mm/WLG 035 gedämmt, werden höhere Förderungen gewährt.

Folgende Bonus- Fördersätze werden gewährt:

Außenwand 5,00€/m², maximal jedoch 1.000,00 €

 


VERFAHREN

1. Antragsberechtigt für das Förderprogramm sind ausschließlich natürliche Personen

2. Förderanträge finden Sie ganz oben auf dieser Seite oder im Amt für Umwelt und Klimaschutz der Stadt Ansbach. Den Anträgen sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Vollständige Planunterlagen des Gebäudes (Grundrisse, Ansichten, Baubeschreibung)
  • Detailliertes Angebot eines ausführenden Handwerksbetriebes, mit Nachweis der Flächen, des Wärmedurchgangskoeffizienten (Uw-Wert) und der Stärke der Dämmung mit WLG-Gruppen
  • Bei speziellen Wand- bzw. Dachaufbau sind Nachweise beizulegen, dass hierdurch die geforderten Dämmwerte erreicht werden.

3. Gefördert werden nur Anträge, bei denen der Zuschuss 150,00 € und mehr je Maßnahme beträgt.

4. Nach erfolgter Beurteilung der Unterlagen wird der Zuschuss vom Amt für Umwelt und Klimaschutz anhand der zuschussfähigen Kosten des Voranschlages verbindlich in Aussicht gestellt. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach der Ausführung der Arbeiten. Hierzu ist das Original der Schlussrechnung mit Überweisungsbeleg beim Umweltamt der Stadt Ansbach vorzulegen. Ergibt sich aus der Schlussrechnung gegenüber dem Vorschlag eine Flächenminderung, wird der Zuschuss anteilig gekürzt. Erhöhungen gegenüber dem Voranschlag bleiben unberücksichtigt.

5. Die einzureichende Originalrechung muss enthalten:

  • gedämmte Fläche bzw. ausgetauschte Fensterfläche
  • Dämmschichtstärken mit Angabe der Wärmeleitfähigkeitsgruppe bzw. Uw-Wert der Fenster

6. Die Rechnung muss spätestens 12 Monate nach Bewilligung der Förderung eingegangen sein.

 

 




WICHTIG

Die Baumaßnahme darf erst nach Antragstellung begonnen werden. Bei Inanspruchnahme von Zuschüssen Dritter (z.B.: KfW – Zuschussprogramm) besteht keine Möglichkeit der Förderung im Rahmen dieses Förderprogramms. Die Förderungen können allerdings mit einem Darlehen (z.B.: KfW – CO2 – Gebäudesanierungsprogramm) kombiniert werden.

Die Fördergelder in diesem Programm sind begrenzt. Eine Zusage kann nur erfolgen solange noch ausreichend Fördergelder im entsprechenden Kalenderjahr zur Verfügung stehen.

 


 

 

 

 

Rückfragen bitte an:
Herr Wickerath
Tel.: 0981/51-397
E-Mail: stephan.wickerath@ansbach.de